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Abenteuerzentrum Berlin

Wildnispädagogik heißt lernen sich draußen in der Natur heimisch zu fühlen

Natur- und Wildnispädagogik Projekte des Abenteuerzentrums Berlin

Wildnispädagogik vermittelt Techniken und Fähigkeiten, die es ermöglichen, sich draußen in der Natur heimisch zu fühlen. Sie umfasst einen eigenständigen Bereich der Umweltbildung.[1] Sowohl in ihren Inhalten als auch in den Lehr- und Lernformen unterscheidet sich die Wildnispädagogik von anderen natur- und umweltpädagogischen Strömungen.

Aktuelle Wildnispädagogik-Angebote:

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Projektberichte

Übergangsbegleitung für Jugendliche

Bericht: Walk Away 2020

Den Wandel vom Kind zum Jugendlichen mit einem Naturritual begehen, diese Möglichkeit gibt ein „Walk Away“. Ein Wochenende, das Jugendliche und ihre Eltern darin unterstützen möchte, den Schritt in eine neue Lebensphase bewusst zu gehen und sich mit den damit verbundenen Veränderungen auseinanderzusetzen. Für die Jugendlichen heißt das, ihren persönlichen Wachstumsprozess bewusst zu gestalten, sich selbst auf die Spur zu kommen und sich den Fragen, die diese aufregende Lebensphase mit sich bringt, in einem geschützten Rahmen mit gut ausgebildeten und erfahrenen Begleiter/innen in der Wildnis zu stellen.
Das „Walk Away“ ist Herausforderung und Chance zugleich, sich selbst und der Natur intensiv zu begegnen, mit seinen Gefühlen, Gedanken, Grenzen und Stärken, der Landschaft, den Tieren und den Elementen in Kontakt zu treten. Es beinhaltet die Erfahrung einer Solo-Zeit alleine in der Natur.
Auch die Eltern werden beim Walk Away mit einbezogen. Es stellt ihnen die Frage „Wie können wir unser Kind begleiten auf dem Weg zu einer/m verantwortungsvollen Erwachsenen?“. So entsteht ein Übergangsritual zwischen Kindheit, Jugend und Erwachsenendasein, dass es den Jugendlichen erlaubt, ihr Wachstum bewusst zu gestalten.

Durch die Natur erwachsen werden

In Kooperation mit dem Jugendzentrum Papperlapapp, Bozen

Bericht: Kanu- und Wildnisfreizeit 2018

Mein persönlicher, authentischer Lebensweg und mein ebensolcher Leitungsstil
Gerade in der Altersgruppe 15 bis 22 spielen Übergangsthemen wie Persönlichkeitswachstum, Erwachsenwerden und der Weg von der Schule in den Beruf eine große Rolle. Und eine zunehmende Verantwortungsübernahme im Beruf und im Privaten. Für sich und andere.
Deswegen geschieht während der kombinierten Kanu- und Trekking-Tour alles in Selbstorganisation und deren Begleitung. Die zukünftigen Leitungsrollen werden vorbereitet: dafür braucht es eine fundierte Selbsterfahrung, gute Selbstkenntnis, dem Bewusstmachen des persönlichen Beziehungskonzeptes und Wissenskonzeptes. Methodisch geschieht dies mittels Schwellengängen, einer Solozeit, kleinen gecoachten Leitungsformaten, sowie Methoden des Coyote-Teachings zu Gruppenarbeiten und Gemeinschaftsbildung.
Begleitet werden die max. 12 Jugendlichen von einem Prozessbegleiter, einem Wildnispädagogen und einem ‚Ältesten‘, gleichzeitig unser Kanuguide und -bauer. Im Sinne einer wahren Prozessbegleitung gibt es 14 Tage vor Abreise ein Treffen mit den Teilnehmer*innen. Und dann natürlich auch ein Nachbereitungsformat, um die Integration der erworbenen Fähigkeiten zu fördern.

Wildnisfreizeit